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DE000A0S8488 A0S848 -   € -   €
 
 
 

HHLA-Aktie: noch zu früh für einen Einstieg


18.05.2012
Warburg Research

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christian Cohrs, Analyst von Warburg Research, bewertet die HHLA-Aktie (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) unverändert mit dem Votum "verkaufen".

Die Q1-Telefonkonferenz habe mehr Einblicke gegeben, es habe jedoch nicht alles geklärt werden können. Die wichtigsten Erkenntnisse:

Wettbewerb zwischen den Häfen bleibe hart. Die vor kurzem geschlossenen neuen Bündnisse der Reedereien würden die Betreiber zu Ratenverhandlungen auffordern, würden gleichzeitig aber auch eine organisatorische Herausforderung bedeuten. Nach Angaben des Managements gebe es bei der HHLA derzeit so gut wie keine Möglichkeit einer Ratenanhebung.

Tatsächlich würden die Analysten nicht ausschließen, dass das Unternehmen angesichts der Outperformance gegenüber Rotterdam und Antwerpen auf einigen (Feeder) Routen die Raten gesenkt habe. Ihr Verdacht sei während der Telefonkonferenz nicht bestätigt worden; vielmehr habe das Management als Grund eine geringere Anzahl von Eisbeschränkungen in der Ostsee (gegenüber dem Vorjahr) angegeben, die zu einem höheren Feedervolumen und niedrigeren Lagergebühren geführt habe, sodass sich der durchschnittliche Umsatz je TEU um 8% verringert habe.


Die Modernisierung des CTB scheine mehr Zeit und Ressourcen in Anspruch zu nehmen als ursprünglich geplant. Die Implementierung von Lagerblocks werde von einem starken Anstieg der Prozessautomatisierung flankiert, der eine umfangreiche Neugestaltung der Arbeitsstrukturen und Personalausbildung erforderlich mache. Gegen diese Maßnahmen gebe es einen gewissen Widerstand, was auch zu einer Neubesetzung auf der mittleren Führungsebene geführt habe. Darüber hinaus müsse die HHLA den Betrieb (der alte und der neue) während der Übergangsphase parallel laufen lassen. Dies sei vor allem (Personal) kostenintensiv und habe sich belastend auf die Profitabilität im Containerbereich ausgewirkt.

Die Konditionen für den Asset-Swap im Bereich Intermodal seien noch unklar. Bei einem Blick auf die Headline sei der Deal mit der Deutschen Bahn positiv: HHLA entledige sich des unrentablen Transfrachtbereichs und werde die Beteiligung an Polzug und Metrans, die HHLAs Philosophie bezüglich der Asset-Nutzung besser teilen würden, deutlich erhöhen. Über die entsprechende Kapitalspritze (die Analysten würden von Euro 130 Mio. ausgehen) bewahre das Management Stillschweigen. Folglich lasse sich noch nicht sagen, ob dieser Deal wertsteigernd sei.

Der CEO rechne mit mehr Klarheit in Q3/12. Der Planfeststellungsbeschluss sei fertig. Gerichtliche Schritte der Vertiefungsgegner seien äußerst wahrscheinlich; definitiv würden die Analysten dies Anfang Juli wissen. Im Anschluss daran müsse der höchste Verwaltungsgerichtshof entscheiden, ob die vorläufige Genehmigung für einen sofortigen Start der Vertiefung vor dem Hauptverfahren erteilt werde oder nicht. Der CEO rechne damit, dass dies in Q3 passiere. In einem negativen Szenario sehe er eine maximale Verzögerung von einem weiteren Jahr.

Trotz des starken Kursrückgangs (und der recht moderaten Senkung der Analystenprognosen, da sie die Minderheitsanteile zuvor überbewertet hätten), würden die Analysten Investoren zur Zurückhaltung raten. Die Revidierung einer sieben Wochen alten Guidance in einem unveränderten Sektorumfeld sei sonderbar, und die dafür gegebene Erklärung sei nicht völlig zufrieden stellend gewesen. Darüber hinaus sei die aufwändige Modernisierung des CTB noch nicht abgeschlossen. Zu guter Letzt bestehe zudem das Risiko eines weiteren Aufschubs der Elbvertiefung, was dem Sentiment Schaden zufügen könnte. Das überarbeitete Kursziel liege bei Euro 19 (zuvor Euro 21) und reflektiere das Ergebnis des FCFY-Modells.

Die Analysten von Warburg Research bestätigen ihre Verkaufsempfehlung für die HHLA-Aktie. (Analyse vom 16.05.2012) (18.05.2012/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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